7. Mai

Neuartiges Coronavirus: Infos für Leberkranke, Links und Anlaufstellen

Hier finden Sie aktuelle Informationen zu Covid-19 und Lebererkrankungen. Wir werden diese Rubrik regelmäßig aktualisieren, wenn wir hierzu Neuigkeiten erfahren.

Update 07. Mai 2020: Es gibt erste Veröffentlichungen zu Covid-19 bei Leberkranken. Bislang ist unklar, ob Leberkranke generell ein höheres Risiko von schweren Covid-19-Verläufen haben. Die europäischen Fachverbände EASL und ESCMID mahnen jedoch zu besonderer Vorsicht bei schwer Leberkranken mit fortgeschrittener Zirrhose, nach Lebertransplantation und mit Leberzellkarzinom: Da Virus- und Bakterieninfektionen bei diesen Risikogruppen häufiger zu Komplikationen führen, sei dies auch für Covid-19 zu befürchten. Neuere Daten lassen zudem ein erhöhtes Risiko bei Fettlebererkrankungen vermuten. Zudem behindert die Coronakrise die Versorgung von Leberpatienten, indem sie u.a. zu verzögerten und ausgefallenen Terminen führt. Das Robert-Koch-Institut listet Leberkranke generell als Risikogruppe auf. Wenn Leberkranke an Covid-19 erkranken, steht die Sorge um die Lunge im Vordergrund. Inwieweit Covid-19 auch die Leber belastet, ist aktuell umstritten. Erhöhte Leberwerte wie GOT und GPT bei Covid-19 werden in einem Teil der Fälle beobachtet; ernste Leberschäden scheinen dagegen selten zu sein und traten bisher fast nur bei besonders schweren Covid-19-bedingten Lungenentzündungen auf.

Wir arbeiten derzeit im Homeoffice. Seit dem 15. April sind wir telefonisch wieder erreichbar.

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 und die dadurch ausgelöste Erkrankung Covid-19 verbreiten sich aktuell auch stark in Deutschland. Abgesagte Veranstaltungen, Maskenpflicht, zeitweise Schließungen von öffentlichen Einrichtungen und Geschäften ebenso wie Ausgangsbeschränkungen sind die Folge. Ein schützender Impfstoff ist in naher Zukunft noch nicht zu erwarten. Erste Studien mit antiviralen Medikamenten zeigen eine gewisse Wirksamkeit, doch es besteht weiterer Forschungs- und Verbesserungsbedarf. Das Virus ist hoch infektiös und Testmöglichkeiten sind bislang nur eingeschränkt vorhanden. Die tatsächliche Zahl der bereits Infizierten dürfte daher deutlich größer sein als die gemeldeten Fallzahlen.

Ein Großteil der Covid-19-Erkrankungen scheint ähnlich wie Grippeinfekte zu verlaufen und ohne Komplikationen wieder von selbst auszuheilen. Besonders häufige Symptome sind ein Verlust des Geruchs- und Geschmacksinns, Fieber, Husten, Müdigkeit und Schwäche. Halsschmerzen, laufende Nase und Durchfälle wurden ebenfalls in einigen Fällen beobachtet. Betroffene berichten zum Teil über ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl und eine wiederholte Zu- und Abnahme von Symptomen.

Schwere und verlängerte Verläufe von Covid-19 werden häufiger beobachtet als bei der Influenza. Insbesondere Menschen über 60, Männer, Diabetiker sowie Menschen mit Herz-, Nieren- und Lungenkrankheiten haben ein Risiko von Komplikationen. Es drohen insbesondere Lungenerkrankungen mit Atemnot, die z.T. intensivmedizinisch behandelt werden müssen und mitunter tödlich verlaufen können. Weitere mögliche Komplikationen wie Nierenschäden, Herzinfarkte und Schlaganfälle werden ebenfalls diskutiert. In vielen Ländern sind die Gesundheitssysteme durch zahlreiche Erkrankte bereits überlastet, wodurch die medizinische Versorgung selbst in Notfällen öfter zu kurz kommt und hierdurch weitere Todesfälle auftreten. Die Zahl der gleichzeitigen Infektionen zu reduzieren steht daher vorerst an erster Stelle.

Wie wird die Situation für Leberkranke aktuell eingeschätzt? Die Situation ist sehr dynamisch und unser Wissensstand ändert sich fast täglich. Unser aktueller Stand ist heute wie folgt.

Haben Leberkranke mit Covid-19 häufiger eine schwere Lungenerkrankung?

Stand 07. Mai 2020: Bei Menschen über 60, Herz-, Nieren- oder Lungenerkrankungen, Adipositas sowie Diabetes ist das Risiko schwerer Covid-19-Erkrankungen erhöht. Ob Leberkrankheiten generell ein unabhängiger Risikofaktor sein könnten, ist noch offen und wird weiter untersucht. Aufgrund von Erfahrungen mit anderen Infektionen (z.B. Influenza) wird insbesondere schwer kranken Leberpatienten zu Vorsicht geraten. Auch Fettlebererkrankungen und Alpha-1-Antitrypsinmangel werden als Risikofaktoren diskutiert.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) listet generell chronisch Leberkranke bereits als gefährdet auf und unterscheidet dabei nicht nach der Ursache oder dem Krankheitsstadium. Der amerikanische Fachverband AASLD regte am 17. März ebenfalls in einem Brief an die Gesundheitsbehörde CDC an, chronisch Leberkranke als Risikogruppe zu listen. Das CDC ist dem mittlerweile nachgekommen und listet nun ebenfalls generell Leberkranke als Risikogruppe auf.

Ein Positionspapier der europäischen Verbände EASL und ESCMID warnte am 2. April, dass Menschen mit fortgeschrittener Leberzirrhose, nach Lebertransplantation und mit Leberkrebs generell ein höheres Risiko haben, dass Infektionen mit Viren oder Bakterien schwer verlaufen. Dies könnte auch für Covid-19 gelten, obwohl die Datenlage hier noch nicht eindeutig sei.

Es gibt erste Hinweise, dass Fettlebererkrankungen das Risiko schwerer Covid-19-Verläufe ebenfalls erhöhen könnten. Dies könnte zum Einen daran liegen, dass viele Fettleberpatienten gleichzeitig Begleiterkrankungen wie z.B. Diabetes, Adipositas oder Bluthochdruck haben; dies sind bekannte Risikofaktoren. Zum anderen wird diskutiert, ob die Leberverfettung selbst eine ungünstige Rolle bei Covid-19 spielen könnte, indem sie z.B. das Immunsystem beeinflusst.

Der amerikanische Hepatologenverband AASLD wies am 16. April darauf hin, dass Patienten mit Alpha-1-Antitrypsinmangel ebenfalls durch Covid-19 stärker gefährdet sein könnten, wenn diese eine chronische Lungenerkrankung haben.

Der EASL-Verband sammelt derzeit Fallberichte über Covid-19 bei Leberkranken im COVID-Hep Registry. Bis zum 7. Mai 2020 lagen 463 Fallberichte vor. Da es sich um zufällig aus aller Welt eingesendete Fallberichte handelt und keine kontrollierte Studie, erlaubt dies natürlich keine Rückschlüsse auf die Gesamtheit aller Leberkranken. Bei Berichten zu schweren Covid-19-Verläufen scheint sich jedoch ein Trend abzuzeichnen, dass hier häufiger eine Leberzirrhose vorlag oder Patienten bereits transplantiert waren.

Erste Beobachtungen bis Mitte März hatten zunächst ein entspannteres Bild vermittelt: Am 16. März 2020 hatte ein Arztbrief aus dem Krisengebiet in Bergamo/Italien berichtet, dass dort bei Leberkranken noch keine Häufung von schweren Covid-19-Verläufen beobachtet worden sei. Auch eine allgemeine Metaanalyse aus China der ersten 53.000 Covid-19-Kranken vom 20. März erwähnte Lebererkrankungen noch nicht als Risikofaktoren für schwere Covid-19-Verläufe, dafür aber ein Alter über 60, Herzkrankheiten, Bluthochdruck und Diabetes.

Die nun vorliegenden Expertenempfehlungen von EASL/ESCMID und AASLD sehen nun ein erhöhtes Risiko für schwer Lebererkrankte, Patienten mit Fettleber sowie Alpha-1-Antitrypsinmangel. Bislang ist offen, ob Patienten mit chronischer Virushepatitis, PBC, PSC und anderen Lebererkrankungen ein verändertes Risiko für schwere Covid-19-Erkrankungen haben, solange kein schwerer Leberschaden oder andere Begleiterkrankungen vorliegen.

In vielen Kliniken werden seit Wochen die Abteilungen für Covid-19-Patienten so abgetrennt, dass sich ihre Wege dort mit anderen Patienten möglichst nicht kreuzen und auch in Wartezimmern größerer Abstand zu anderen Wartenden möglich ist. Hiermit will man die Möglichkeit erhalten und wieder ausweiten, Patienten mit anderen Grunderkrankungen zu betreuen und bestmöglich vor Infektionen zu schützen. Aktuell werden Vorsorgeuntersuchungen z.B. für Krebs und Impfangebote (z.B. wichtige Impfung gegen Pneumokokken, im Herbst gegen Influenza) in einigen Praxen und Kliniken langsam wieder hochgefahren. Wenn Sie vor einem Termin unsicher sind, nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrer Praxis oder Klinik auf, um sich über Schutzmöglichkeiten vor Ort und die Auschiebbarkeit/Dringlichkeit Ihres Termins zu informieren. Da uns die Coronakrise möglicherweise noch länger als ein Jahr begleiten wird, kann ein langes Zuwarten bei Arztterminen für Ihre Leberkrankheit oder andere Grunderkrankungen schädlich sein. Daher sollten Sie sich bestmöglich schützen, aber wichtige Arzttermine nicht zu lange aufschieben. Sprechtermine können in einigen Fällen ggf. auch telefonisch erfolgen und Rezepte per Post versendet werden. Ob dies möglich ist, können Sie in Ihrer Praxis oder Klinik erfragen.

In Zukunft sind weitere Analysen zu erwarten, die die Zusammenhänge zwischen Leberkrankheiten und Covid-19 untersuchen.

Warnung: Immunsuppressiva nicht eigenständig absetzen!

Das Europäische Referenznetzwerk für seltene Lebererkrankungen ERN-RARE LIVER (mit Sitz am Uniklinikum Hamburg) warnte kürzlich, dass Transplantierte sowie Patienten mit autoimmuner Hepatitis keinesfalls „in Eigenregie“ ihre Immunsuppressiva absetzen oder reduzieren sollten. Der Gedanke, hierdurch vermeintlich das Immunsystem zu stärken, kann für Patienten verheerende Folgen haben, wie z.B. Abstoßungen von transplantierten Lebern und schwere Entzündungsschübe bei autoimmuner Hepatitis. Es ist nicht einmal geklärt, ob Immunsuppressiva bei Covid-19 überhaupt schädlich sind – bei schweren Lungenentzündungen könnte ggf. auch das Immunsystem mitbeteiligt sein. Ob Immunsuppressiva bei Covid-19 eine schützende Wirkung haben könnten, ist jedoch ebenso wenig bewiesen und noch „Spekulation“, wie mit EASL, ESCMID und ERN gleich mehrere Fachverbände betonen. Erste Studien zeichnen ein durchwachsenes und zum Teil widersprüchliches Bild zu Nutzen und Risiken von Immunsuppressiva bei Covid-19. Zu dieser Frage erwarten wir weitere Forschungsergebnisse.

Auch eventuelle Dosisreduktionen sollten, wenn überhaupt, nur in Absprache mit den Fachärzten erfolgen; ob diese generell sinnvoll sind, ist umstritten. Während der amerikanische Fachverband AASLD in einigen Fällen Dosisreduktionen vorschlägt, raten die europäische Fachverbände EASL und ESCMID hiervon derzeit in den meisten Fällen ab. Im Zweifelsfall sollten Patienten unter Immunsuppressiva mit ihren Ärzten Rücksprache halten, ob sie die Therapie unverändert weiterführen sollen oder eine Umstellung empfohlen wird.

Andere medikamentöse Therapien sollten ebenfalls so weitergeführt werden wie von den behandelnden Ärzten empfohlen.

 

Können Erkrankungen mit Covid-19 auch die Leber belasten?

Stand 07. Mai: Wenn Covid-19 schwer verläuft, scheint es eher die Lunge als die Leber zu gefährden. Diskutiert werden zudem Schädigungen anderer Organe wie z.B. der Nieren.

Ob Covid-19 auch die Leber belastet, ist unklar und wird weiter untersucht. Bei der überwiegenden Mehrzahl der Leberpatienten scheint die Leber eher nicht oder nur selten durch Covid-19 zusätzlich geschädigt zu werden. Ausnahmen könnten bei besonders schweren Covid-19-Lungenentzündungen bestehen.

Der amerikanische Fachverband AASLD teilte mit, dass bei Covid-19-Patienten in Krankenhäusern mitunter erhöhte Leberwerte gesehen wurden. Wie häufig dies war, schwankte je nach Studie stark zwischen 14% bis 53% – und betraf nur die Untergruppe von schwerer kranken Covid-19-Patienten, die in die Klinik mussten. Wenn erhöhte Leberwerte beobachtet wurden, waren dies insbesondere die GOT- und GPT-Werte. Zum Teil gab es leichte Bilirubinanstiege. In den meisten Fällen normalisierten sich angestiegene Leberwerte nach der Heilung von Covid-19 wieder vollständig. Ernste akute Leberschäden oder gar Leberversagen bei Covid-19-Kranken scheinen seltene Ausnahmen zu sein und sich bislang eher auf schwer Lungenkranke zu beschränken. Erhöhte Leberwerte sind auch für viele andere Virusinfektionen wie z.B. Influenza bekannt und weisen dort auf eine eher unspezifische Mitreaktion oder Mitinfektion der Leber hin. Wie uns das Uniklinikum Hamburg am 23.3. mitteilte, werden Leberwerte ohnehin bei schweren Lungenentzündungen mit überprüft.

Eine Veröffentlichung im wissenschaftlichen Journal Lancet am 20. März erklärte sogar, zumindest bezüglich Leber gebe es bei Covid-19 „kaum Grund zur Beunruhigung“; möglicherweise seien erhöhte GOT-Werte eher durch eine Muskelentzündung verursacht, wie sie auch bei schweren Grippeinfektionen beobachtet werde.

Auch EASL/ESCMID nehmen Covid-19 bei schwer Leberkranken zwar ernst, aber eher aufgrund der bereits bekannten schweren Lungenkomplikationen: Bezüglich Leber äußern sich die Verbände zurückhaltender. Es sei „eher unwahrscheinlich, dass eine SARS-CoV-2-Infektion in einem Ausmaß Leberschäden verursacht, welches substanziell zur Gesamtbelastung der Krankheit beiträgt.“

Der AASLD-Hepatologenverband bezeichnet die erhöhten Leberwerte dagegen als „Leberschädigung“ („liver injury“). Dabei sei es jedoch schwer zu unterscheiden, ob das Sars-Cov-2-Virus direkt oder indirekt dazu geführt habe, oder ob Medikamentennebenwirkungen eine Rolle gespielt hätten. Mehrere experimentelle Therapieansätze für Covid-19 könnten in einigen Fällen lebertoxisch wirken; AASLD nennt hier als Beispiel Statine, Remdesivir und Tocilizumab. Dennoch empfiehlt AASLD, dass man deswegen Leberkranke mit schweren Covid-19-Lungenentzündungen nicht von experimentellen Therapieversuchen ausschließen solle. Es sei jedoch wichtig, die Leberwerte dabei zu überwachen.

Ausblick

Der Wissensstand und die Risikobewertung können sich durch neue Erkenntnisse jederzeit ändern. Dies werden wir an dieser Stelle schnellstmöglich updaten, bitte besuchen Sie daher diese Seite regelmäßig (z.B. einmal wöchentlich). Es gibt zudem Fallberichte über Komplikationen auch bei Menschen, die jünger sind und nicht bekannten Risikogruppen angehören. Befolgen Sie daher bitte unbedingt alle offiziell empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen, wie z.B. gute Händehygiene, Husten- und Nies-Etikette, Maskenpflicht z.B. in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln, Abstand zu Erkrankten und Meiden von Menschenansammlungen; Links mit Informationen hierzu finden Sie weiter unten.

 

 

Weitere Informationen

Telefonische Beratung rund um das Thema SARS-CoV-19 finden Sie unter folgenden Rufnummern:

Tel. 0800/0117722: Unabhängige Patientenberatung Deutschland/Bundesgesundheitsministerium (Mo-Do. 8 bis 18 Uhr, Fr 8 bis 12 Uhr)
Tel. 115 (www.115.de): Einheitliche Behördenrufnummer (Mo-Fr. 8 bis 18 Uhr)
Bei örtlichen Gesundheitsämtern sind zum Teil ebenfalls spezielle Rufnummern geschaltet, die Sie auf den jeweiligen Webseiten dieser Ämter finden.
Aktuell beginnen auch Krankenkassen, eigene Hotlines zur Beratung einzurichten. Diese finden Sie auf den Webseiten der jeweiligen Krankenkasse.
Mit längeren Wartezeiten muss aktuell gerechnet werden.

Wenn Sie befürchten, infiziert zu sein:

Bitte kontaktieren Sie zunächst telefonisch Ihre Hausarztpraxis und lassen Sie sich beraten. Gehen Sie nicht unangemeldet in die Praxis, sondern vereinbaren Sie einen Termin, damit man dort die Ansteckungsrisiken für Personal und andere Patienten minimieren kann. Wenn Ihre Hausarztpraxis nicht erreichbar ist und Sie medizinische Hilfe benötigen, können Sie auch den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 rund um die Uhr deutschlandweit erreichen. Mit längeren Wartezeiten muss aktuell gerechnet werden.
Bitte wählen Sie nicht (!) den Notruf allein aufgrund eines Infektionsverdachts, damit die Leitung nicht für akut dringende Notfälle blockiert ist (z.B. schwere Atemnot, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Varizenblutungen, Brände).

Aktuelle Informationen zu Schutzmaßnahmen, Verbreitung und Verhalten bei Infektionen finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts und des Bundesgesundheitsministeriums (anklickbare Links in roter Schrift):

Robert-Koch-Institut, Übersichtsseite
Robert-Koch-Institut, häufige Fragen zu Covid-19
Bundesgesundheitsministerium, Übersichtsseite
Bundesgesundheitsministerium, rechtliche und praktische Hinweise bei häuslicher Quarantäne (PDF-Datei)

In englischer Sprache bieten auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das europäische ECDC umfassende Informationen:

Weltgesundheitsorganisation (WHO), Übersichtsseite
European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC), Übersichtsseite

Um den Verlauf von Covid-19 bei chronischen Leberkrankheiten besser zu verstehen, hat der europäische Fachverband EASL unter https://covid-hep.net/ ein Register eingerichtet. Auch das Europäische Referenznetzwerk für seltene Lebererkrankungen (ERN-RARE LIVER) wird ein solches Register speziell ins Leben rufen.

Wir verfolgen das Geschehen online auf unserer Seite und bleiben per E-Mail erreichbar (beratung@leberhilfe.org sowie lebenszeichen@leberhilfe.org).

Bitte überprüfen Sie auch diese Seite regelmäßig. Wenn es für Leberkranke Neuigkeiten gibt, werden wir diesen Artikel entsprechend aktualisieren.

Ihre Deutsche Leberhilfe e.V.

 

Erstmals veröffentlicht am 26.2.2020, zuletzt aktualisiert am 07.05.2020.

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