<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Deutsche Leberhilfe e.V. - Allgemeines</title><description>Allgemeine Informationen der Deutschen Leberhilfe e.V.</description><link>http://www.leberhilfe.org/</link><language>de</language><pubDate>Tue, 21 Feb 2012 09:27:00 +0100</pubDate><generator>Contao Open Source CMS</generator><atom:link href="http://www.hep-b.info/lh_allgemeines.xml" rel="self" type="application/rss+xml" /><item><title>Hepatitis C: Rückschlag für GS-7977 bei Nullrespondern mit dem Genotyp 1</title><description><![CDATA[<p>Aktuell wird an zahlreichen Hepatitis-C-Therapien geforscht, die auch ohne Interferon auskommen. Hierbei werden mehrere antivirale Substanzen miteinander kombiniert. <a href="http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/hepatitis-c-auf-dem-aasld-kongress-silymarin-wirkungslos-interferonfreie-therapien-ab-2015.html">Bis 2015, so erwarten viele Experten, könnten die ersten interferonfreien Therapien zugelassen werden.</a></p> <p>Noch ist die Sicherheit und Wirksamkeit der neuen Substanzen nicht ausreichend erforscht. Resistente Hepatitis-C-Viren sowie neue Neben- und Wechselwirkungen erschweren solche Versuche. Auch muss noch die ideale Dosis und Therapiedauer gefunden werden.</p> <p>Im November 2011 erregte eine Substanz namens PSI-7977 auf dem amerikanischen AASLD-Leberkongress Aufsehen: Zehn bislang unbehandelte Patienten mit dem Genotyp 2 oder 3 wurden alle geheilt, nachdem sie nur zwölf Wochen mit PSI-7977 und Ribavirin behandelt wurden. Die Substanz wird als Tablette einmal täglich genommen und scheint bislang gut verträglich zu sein. Entsprechend groß war die Hoffnung, dass eine solche Therapie auch bei anderen Genotypen genauso einfach und erfolgreich verlaufen könnte. Die Herstellerfirma Pharmassett wurde kurz nach dem Kongress von Gilead aufgekauft und die Substanz wird jetzt unter dem Namen GS-7977 geführt.</p> <p>Inzwischen wurde das gleiche Therapieschema (zwölf Wochen GS-7977 + Ribavirin) auch bei Patienten mit dem Genotyp 1 untersucht.</p> <p>Ein Teil dieser Genotyp-1-Patienten war nicht vorbehandelt („therapienaiv“). Der andere Teil bestand aus so genannten "Null-Respondern", die auf eine vorherige Therapie mit Peg-Interferon und Ribavirin nicht oder kaum angesprochen hatten. Null-Responder gelten als die am schwierigsten behandelbaren Patienten.</p> <p>Bei den unvorbehandelten („therapienaiven“) Genotyp-1-Patienten werden erst in den kommenden Monaten Ergebnisse erwartet.</p> <p>Dafür gibt es inzwischen Ergebnisse bei den Null-Respondern, die leider ernüchternd sind: Zwar wurde das Virus bei allen Null-Respondern während der Therapie negativ, allerdings erlitt ein Patient nach dem anderen nach dem Absetzen einen Rückfall. Bei sechs von acht Patienten ist das Virus bereits wieder nachweisbar; bei den anderen beiden ist das Virus derzeit negativ, hier wurde aber die Therapie erst vor zwei Wochen beendet.</p> <p>GS-7977 mit Ribavirin reicht also bei Null-Respondern mit dem Genotyp 1 anscheinend nicht aus. Die Herstellerfirma Gilead kommentierte in einer Pressemeldung, dass es bei Null-Respondern wohl notwendig sei, GS-7977 mit einer weiteren antiviralen Substanz zu kombinieren. Aktuell laufen bereits mehrere Studien, in denen GS-7977 in Kombination mit anderen neuen HCV-Substanzen untersucht wird.</p> <p>Zahlreiche weitere Herstellerfirmen wie Abbott, BMS, Boehringer u.a. führen aktuell ebenfalls Studien zu interferonfreien Therapien bei verschiedenen Genotypen durch. Zum europäischen EASL-Kongress im April 2012 werden auch hier weitere Ergebnisse erwartet.</p> <p><strong>Deutsche Leberhilfe e.V.</strong></p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Quellen:</strong><br><a href="http://www.natap.org/2012/HCV/021712_01.htm" target="_blank">http://www.natap.org/2012/HCV/021712_01.htm</a><br><a href="http://www.natap.org/2012/HCV/021712_02.htm" target="_blank">http://www.natap.org/2012/HCV/021712_02.htm</a></p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/hepatitis-c-rueckschlag-fuer-gs-7977-bei-nullrespondern.html</link><pubDate>Tue, 21 Feb 2012 09:27:00 +0100</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/hepatitis-c-rueckschlag-fuer-gs-7977-bei-nullrespondern.html</guid></item><item><title>Hepatitis C auf dem AASLD 2011: Silymarin-Kapseln unwirksam, Interferon-freie Therapien ab 2015?</title><description><![CDATA[<p>Auf dem amerikanischen Leberkongress AASLD gab es zwei wichtige Nachrichten für Hepatitis-C-Patienten:</p> <p><strong>Die gute Nachricht:</strong>&nbsp;Die ersten Interferon-freien Hepatitis-C-Therapien könnten schon 2015 auf den Markt kommen. Aktuell werden zahlreiche Substanzen in Phase-II-Studien getestet.&nbsp;"Phase II" bedeutet, dass man dies bis jetzt erst bei kleinen Patientenzahlen untersucht hat und noch herausfinden muss, was die beste Dosis und Therapiedauer ist. Viele dieser Substanzen benötigen jedoch weiterhin Ribavirin als Kombinationsmedikament.&nbsp;Einige dieser neuartigen Wirkstoffe (PSI-7977 + Ribavirin, Asunaprevir + Daclatsavir, BI 201335 + BI 207127 +/- Ribavirin&nbsp;u.a.) sind in den Phase-II-Studien so erfolgreich, dass wohl bald auch Phase-III-Zulassungsstudien mit größeren Patientenzahlen beginnen werden. Wenn auch diese Studien erfolgreich abgeschlossen sind und keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auftreten, können die Herstellerfirmen eine Marktzulassung beantragen. Die amerikanische Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA)&nbsp;hat bereits signalisiert, dass einige der neuartigen Substanzen ein beschleunigtes Zulassungsverfahren erhalten könnten. Es ist zu hoffen, dass auch die europäische Zulassungsbehörde European Medicines Agency (EMA) dem ähnlich offen gegenübersteht. Unser europäischer Dachverband ELPA steht mit der EMA diesbezüglich in Kontakt.</p> <p><strong>Die schlechte Nachricht </strong>betrifft den Mariendistel-Extrakt Silymarin: Als Kapsel ist Silymarin bei Hepatitis C selbst in Hochdosis wirkungslos. Dies wurde nun&nbsp;in einer Studie bei Hepatitis-C-Patienten gezeigt, welche Silymarin mit Placebo verglich.&nbsp;Selbst in viereinhalb- bis siebeneinhalbfach höherer Dosierung zeigten die Silymarin-Kapseln bei dieser Patientengruppe keine Wirkung: Weder die Viruslast, noch die Leberwerte, nicht einmal die Lebensqualität waren besser als unter Placebo. Die Studie wurde von der amerikanischen Gesundheitsbehörde NIH durchgeführt, welche eine eigene Abteilung für alternative Medizin betreibt. An der Neutralität der Studie besteht für uns kein Zweifel.</p> <p>Auf der Konferenz erklärte der Studienleiter Prof. Fried, USA, dass dieses schlechte Ergebnis&nbsp;nur für die orale Form von Silymarin gilt (also Kapseln bzw. Tabletten).&nbsp;Ganz anders sieht es beim intravenös gegebenen Silibinin aus, einer anderen, allerdings sehr teuren Verarbeitungsform der Mariendistel. Silibinin kann die Hepatitis-C-Virusmenge erwiesenermaßen senken, obwohl dies alleine nicht zu einer Heilung ausreicht; Silibinin wird derzeit in Verbindung mit Interferon-Therapien untersucht, aber auch bei Transplantationen, um eine erneute Infektion mit Hepatitis C zu&nbsp;vermeiden.</p> <p>Deutsche Leberhilfe e.V.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Quellen in englischer Sprache: </strong></p> <p><a href="http://www.natap.org/2011/AASLD/AASLD_94.htm" target="_blank">Übersicht zu zahlreichen Hepatitis-C-Studien mit neuen Substanzen, mit und ohne Interferon</a></p> <p><a href="http://www.multiwebcast.com/aasld/2011/thelivermeeting/16195/doctor.michael.fried.%3Cb%3Ea.randomized.placebo-controlled.trial.of.oral.html" target="_blank">Abstract zur Silymarin-Studie</a></p> <p><a href="http://www.viraled.com/modules/info/files/files_4ede9b3fe5199.pdf" target="_blank">Präsentation der Silymarin-Studie (Prof. Michael Fried, USA)</a></p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/hepatitis-c-auf-dem-aasld-kongress-silymarin-wirkungslos-interferonfreie-therapien-ab-2015.html</link><pubDate>Wed, 14 Dec 2011 13:42:00 +0100</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/hepatitis-c-auf-dem-aasld-kongress-silymarin-wirkungslos-interferonfreie-therapien-ab-2015.html</guid></item><item><title>Wanderausstellung der Deutschen Leberhilfe e.V.</title><description><![CDATA[<p><a href="http://www.leberhilfe.org/wanderausstellung.html">Anzeigen</a></p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/wanderausstellung.html</link><pubDate>Fri, 11 Nov 2011 09:56:00 +0100</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/wanderausstellung.html</guid><enclosure url="http://www.hep-b.info/tl_files/lh_org_download/Allgemeines/Wanderausstellung-Exponate-von-Mitgliedern-und-Freunden-2011.jpg" length="61932" type="image/jpeg" /></item><item><title>Hepatitis C: Telaprevir ist in Europa zugelassen</title><description><![CDATA[<p>Der Proteasehemmer Telaprevir wurde am 20. September in Europa und damit auch Deutschland für die Therapie der Hepatitis C zugelassen. Telaprevir wird dreimal täglich als Tablette eingenommen und behindert den Genotyp 1 des&nbsp;Hepatitis-C-Virus in seiner Vermehrung. Die Substanz wird mit Peg-Interferon und Ribavirin kombiniert und erhöht die Heilungsraten dieser Therapie deutlich. Als Einzelsubstanz kann Telaprevir nicht gegeben werden, da das Virus sonst schnell mutiert und resistent wird. Telaprevir (Produktname Incivo®) ist speziell gegen den Genotyp 1 des Hepatitis-C-Virus gerichtet und nur für diesen zugelassen. Telaprevir wird in den ersten 12 Wochen zur Peg-Interferon/Ribavirin-Therapie als dritte Substanz hinzugegeben. Anschließend werden Peg-Interferon und Ribavirin je nach Patient und Therapieansprechen noch 12 oder 36 weitere Wochen alleine weiter gegeben; insgesamt dauert die Therapie also entweder 24 oder 48 Wochen.</p> <p>Mögliche Nebenwirkungen von Telaprevir umfassen Hautausschläge, Blutbildveränderungen und Kopfschmerzen; diese Begleiterscheinungen kommen zu den Nebenwirkungen des Peg-Interferons und Ribavirins hinzu. Zudem müssen mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beachtet werden.</p> <p><a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/hepatitis-c-boceprevir-in-eu-zugelassen.html">Im Juli 2011 wurde eine ähnliche Substanz namens Boceprevir in der EU zugelassen.</a> Boceprevir (Produktname Victrelis®) wird ebenfalls mit Peg-Interferon und Ribavirin kombiniert.</p> <p>Die neuen Dreifach-Therapien (Tripeltherapien) mit Telaprevir bzw. Boceprevir, Peg-Interferon und Ribavirin können nur von erfahrenen Ärzten durchgeführt werden, die ein geeignetes Nebenwirkungsmanagement anbieten. Eine Auswahl solcher Ärzte - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.hepatitis-map.de">finden Sie hier.</a></p> <p>&nbsp;</p> <p>Quelle: Pressemeldung von natap.org: "NATAP: Telaprevir in Europe Approved"</p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/hepatitis-c-telaprevir-ist-in-europa-zugelassen.html</link><pubDate>Wed, 21 Sep 2011 10:01:00 +0200</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/hepatitis-c-telaprevir-ist-in-europa-zugelassen.html</guid></item><item><title>Hepatitis C: Boceprevir in EU zugelassen</title><description><![CDATA[<p>Der Proteasehemmer Boceprevir (Produktname Victrelis®) wurde kürzlich von der Europäischen Kommission zur Behandlung der Hepatitis C zugelassen, nachdem die europäische Arzneimittelbehörde EMA eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen hatte.</p> <p><a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.pressemeldungen.com/2011/07/18/victrelis%C2%AE-boceprevir-erster-oraler-proteaseinhibitor-fur-das-hepatitis-c-virus-wurde-von-der-europaischen-union-fur-die-behandlung-von-chronischer-hepatitis-c-genehmigt/">Hier finden Sie die Pressemeldung der Herstellerfirma MSD vom 18.07.2011 zur EU-Zulassung von Boceprevir.</a>&nbsp;Laut einer weiteren Pressemeldung des Herstellers&nbsp;vom 27.07.2011 per E-Mail ist Boceprevir inzwischen auf Rezept auch in Deutschland erhältlich.</p> <p>Boceprevir behindert das Hepatitis-C-Virus direkt in seiner Vermehrung und wird mit Peg-Interferon und Ribavirin kombiniert. Dies verstärkt zwar die Nebenwirkungen der Therapie (vor allem Blutbildveränderungen und Geschmacksstörungen), die Heilungsraten der Dreifachtherapie sind allerdings auch deutlich höher. Die neue Substanz ist ausschließlich für die Therapie des Genotyps 1 zugelassen und darf auf keinen Fall alleine eingenommen werden, da das Virus sonst mutiert.</p> <p>Boceprevir kann zusammen mit Peg-Interferon und Ribavirin erfolgreich bei unbehandelten ("therapienaiven")Patienten eingesetzt werden.&nbsp;Auch bei vorbehandelten Patienten, die vorübergehend oder teilweise auf Peg-Interferon und Ribavirin angesprochen haben ("Relapser" oder "Teilresponder"), verbessert Boceprevir die Heilungsraten deutlich.</p> <p>Patienten, deren Vortherapie schon zur Woche 12 klar gescheitert war ("Null-Response"), dürfen zwar ebenfalls Boceprevir einnehmen, allerdings wurde diese Gruppe&nbsp;in den Zulassungsstudien nicht untersucht. Bis für diese schwierig therapierbare Gruppe überzeugende Daten vorliegen, rät die Deutsche Leberhilfe e.V. Null-Respondern eher zur Zurückhaltung mit Boceprevir.</p> <p>Für einen weiteren Proteasehemmer stehen die Zeichen ebenfalls günstig: Für Telaprevir (Produktname Incivo®) sprach das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA&nbsp;nun eine "positive Meinung" aus. Das Kommitee empfiehlt, auch diese Substanz für den Genotyp 1 der Hepatitis C zuzulassen. Telaprevir muss ebenso wie Boceprevir mit Peg-Interferon und Ribavirin kombiniert werden, als Einzelsubstanz funktioniert es nicht. Zusätzliche Nebenwirkungen von Telaprevir umfassen vor allem Hautausschläge und Blutbildveränderungen. Auch hier sind jedoch die Heilungsraten deutlich höher.</p> <p><a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.ema.europa.eu/ema/index.jsp?curl=pages/medicines/human/medicines/002313/smops/Positive/human_smop_000248.jsp&amp;murl=menus/medicines/medicines.jsp&amp;mid=WC0b01ac058001d127&amp;jsenabled=true">Hier finden Sie die Meldung der Europäischen Arzneimittelbehörde zur positiven CMHP-Meinung über Telaprevir.</a></p> <p>Sowohl Boceprevir als auch Telaprevir wurden im Mai 2011 bereits in den USA zugelassen. Die Therapie muss von erfahrenen Ärzten überwacht und begleitet werden, da es durch die neuen Substanzen zu Resistenzen und zusätzlichen Nebenwirkungen kommen kann. Vorsicht ist geboten, wenn Patienten aufgrund weiterer Krankheiten/Beschwerden noch andere Medikamente einnehmen, da es hier zu Wechselwirkungen kommen kann. Auf der Webseite <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.hep-druginteractions.org/Interactions.aspx">http://www.hep-druginteractions.org/Interactions.aspx</a>&nbsp;finden Sie eine aktuelle Liste, welche Medikamente nicht oder nur eingeschränkt gleichzeitig mit Boceprevir oder Telaprevir eingenommen werden dürfen.</p> <p>Die Einführung der neuen HCV-Substanzen ist der Beginn einer neuen Ära in der Hepatitis-C-Therapie. Peg-Interferon und Ribavirin bleiben vorerst noch unverzichtbarer Bestandteil der Behandlung, die Heilungsraten beim Genotyp 1 sind nun &nbsp;jedoch höher als je zuvor.</p> <p><em>Deutsche Leberhilfe e.V.</em></p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/hepatitis-c-boceprevir-in-eu-zugelassen.html</link><pubDate>Tue, 26 Jul 2011 10:17:00 +0200</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/hepatitis-c-boceprevir-in-eu-zugelassen.html</guid></item><item><title>Große Fotoaktion zum Welt-Hepatitis-Tag 2011</title><description><![CDATA[<p>&nbsp;</p> <p><strong><span style="font-size: small;">Die Deutsche Leberhilfe e.V. macht zum diesjährigen Welt-Hepatitis-Tag am 28. Juli 2011 – wie schon in den Jahren zuvor – auf die Aktualität des Themas Hepatitis aufmerksam. Kernthema der aktuellen Kampagne ist die Hepatitis-Früherkennung, zu der vor allem Allgemeinmediziner entscheidend beitragen können: Nur wenn sie ihren Patienten anbieten, einen Lebertest zu machen, können kritische Leberwerte frühzeitig erkannt werden – eine Frage mehr kann Leben retten! </span></strong> <p>&nbsp;</p> <p><span style="font-size: small;">&nbsp;</span> <p><span style="font-family: Arial,Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial,Arial; font-size: small;"> <p>Zentrales Element der Kampagne „Eine Frage mehr!" ist eine großangelegte Fotoaktion, durch die Ärzte mit ihren Praxisteams persönlich zum Erfolg der Aktion beitragen können. Und so einfach funktioniert es: </p> </span></span> <p>&nbsp;</p> <p><span style="font-family: Arial,Arial; font-size: small;"> <p><span style="font-family: Arial,Arial; font-size: small;">Auf der Kampagnen-Webseite www.eine-frage-mehr.de das Kampagnenlogo herunterladen und ausdrucken. <p>-&nbsp;Ein Foto vom ganzen Praxisteam und dem Kampagnenlogo machen – auch außergewöhnliche Fotos sind willkommen! </p> <p>- Das Foto auf die Webseite hochladen – gerne mit Angaben zur Praxis und einem Kommentar zur Kampagne der Deutschen Leberhilfe e.V.! </p> <p>Alle eingestellten Bilder werden auf der Kampagnen-Webseite präsentiert und besonders kreative Fotos noch einmal speziell hervorgehoben. Mitmachen lohnt sich! Durch die Teilnahme an der Fotoaktion können Ärzte und ihre Praxisteams zeigen, dass sie die Kampagne „ine Frage mehr!" unterstützen. Zum Abschluss der Aktion werden die Fotos in einem Kampagnenfilm präsentiert und nicht zuletzt </p> </span></p> </span></p> <p><strong><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">Gesundheitspolitikern </span></span></strong><span style="font-family: Arial,Arial; font-size: small;"><span style="font-family: Arial,Arial; font-size: small;">vorgelegt – </span></span></p> <p><strong><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman;">damit auch sie die Brisanz des Themas erkennen und sich für die Aufnahme von Lebertests in die Leistungskataloge der Krankenkassen einsetzen! </span></span></strong></p> </p> <span style="font-size: small;">&nbsp;</span></p> </p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/grosse-fotoaktion-zum-welt-hepatitis-tag-2011.html</link><pubDate>Tue, 19 Jul 2011 12:14:00 +0200</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/grosse-fotoaktion-zum-welt-hepatitis-tag-2011.html</guid></item><item><title>SMS-Erinnerungsservice der Deutschen Leberhilfe e.V.</title><description><![CDATA[<p>Einer der wichtigsten Aspekte der neuen Hepatitis-C-Therapien mit neuen Substanzen ist die konsequente Einnahme der Medikation. Nur wenn tatsächlich alle vom Arzt verschriebenen Medikamenten im richtigen Zeitabstand eingenommen werden, können auch Ihre Heilungschancen so hoch sein wie in den&nbsp; Zulassungsstudien.</p> <p><br />Nicht allen Patienten fällt es jedoch leicht, täglich an die Einnahme ihrer Tabletten beziehungsweise Kapseln zu denken. Daher bietet die Deutsche Leberhilfe e. V. ein Hilfsmittel an, das bei vielen anderen chronischen Erkrankungen dazu beigetragen hat, die regelmäßige Einnahme zu garantieren:&nbsp; Der SMS-Erinnerungsservice unterstützt Sie dabei, täglich an Ihre Tabletteneinnahme zu denken.</p> <p>Wenn auch Sie diesen Service nutzen wollen, können Sie sich hier registrieren lassen. Selbstverständlich unterliegt der SMS-Erinnerungsservice dem Datenschutz, sodass Ihre Handynummer streng vertraulich behandelt wird.<br /><br /><strong>Ihr Team der Deutschen Leberhilfe e. V.<br /><br /><a href="http://sms-service.leberhilfe.org/">http://sms-service.leberhilfe.org/</a></strong></p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/sms-erinnerungsservice-der-deutschen-leberhilfe-ev.html</link><pubDate>Tue, 19 Jul 2011 10:47:00 +0200</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/sms-erinnerungsservice-der-deutschen-leberhilfe-ev.html</guid></item><item><title>Vernissage in Köln: &quot;Leberwelten – Licht und Schatten&quot;</title><description><![CDATA[<p>Am 19.06.2011 fand im St. Franziskus-Hospital Köln die Eröffnungsfeier der 1. Wanderausstellung der Deutschen Leberhilfe e.V. statt. Unter der Schirmherrschaft des Bezirksbürgermeisters Herr Wirges und dem Leiter der Inneren Medizin Prof. vom Dahl wurden die Bilder der Öffentlichkeit vorgestellt.</p> <p>12 Künstler stellten ihre Werke zur Verfügung und brachten zum Ausdruck, dass eine chronische Erkrankung zwei Kehrseiten einer Medaille haben: „Licht und Schatten!“ „Auf bewundernswerte Weise haben die Betroffenen künstlerisch Ihre Emotionen im Umgang mit einer chronischen Lebererkrankung zum Ausdruck gebracht. Mutig treten diese aus dem Schatten einer Stigmatisierung heraus und bringen Licht auf ein von der Gesellschaft vernachlässigtes Thema!“, so Wirges auf der Eröffnung.</p> <p><img title="tl_files/lh_org_bilder/2011-06_Wanderausstellung_Koeln.jpg" src="http://www.leberhilfe.org/tl_files/lh_org_bilder/2011-06_Wanderausstellung_Koeln.jpg" alt="tl_files/lh_org_bilder/2011-06_Wanderausstellung_Koeln.jpg" width="509" height="340" /></p> <p><em>Von links nach rechts: Frau Pounds,&nbsp;Herr Wirges, Herr Prof. vom Dahl und Herr Kaulen</em></p> <p><br />Die Bilder werden vom 19.06.2011 bis zum 17.07.2011 im St. Franziskus-Hospital in Köln zu sehen sein. Der Eintritt ist frei. Die einzelnen Werke sind käuflich zu erwerben und der Erlös der Bilder geht als Spende an die Deutsche Leberhilfe e.V.</p> <p>Anschließend werden die Bilder in der Paracelsus-Klinik in Marl, Universitätsklinikum der RWTH in Aachen und Lukaskrankenhaus GmbH in Neuss ausgestellt. Weitere Termine mit Wuppertal und Recklinghausen sind im Gespräch. </p> <p>Wir bedanken uns für Ihr Interesse und freuen uns auf den weiteren Verlauf dieser Wanderausstellung, die voraussichtlich bis Ende 2011 gehen wird.&nbsp;Einige Impressionen der Veranstaltung finden Sie <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.leberhilfe.org/tl_files/lh_org_download/2011-06-Wanderausstellung_Koeln_Impressionen.pdf">hier.</a></p> <p>Sollten auch Sie Interesse haben, die Wanderausstellung in Ihrer Region zu zeigen,&nbsp; setzen Sie sich bitte mit Frau Marion Pounds unter mpounds [at] leberhilfe.org&nbsp;oder Tel. 0221/2829992, in Verbindung.</p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/leberwelten-licht-und-schatten.html</link><pubDate>Wed, 22 Jun 2011 17:33:00 +0200</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/leberwelten-licht-und-schatten.html</guid></item><item><title>28 Triathleten für die Deutsche Leberhilfe e.V.</title><description><![CDATA[<p>Am 29.05. fand in Paderborn der 11. Stadttriathlon statt. Mit am Start war diesmal die Deutsche Leberhilfe e.V. </p> <p>Dr. Ingmar Wolffram, der Initiator der Aktion, organisierte 28 Athleten, die für den Verein an den Start gingen. Neben Profis gingen auch Paderborner Hausärzte und der Geschäftsführer der Deutschen Leberhilfe e.V., Achim Kautz, an den Start. Aufgeteilt in Staffel und Einzelwettbewerbe gaben alle Beteiligten ihr bestes mit sehr ansehnlichen Platzierungen. </p> <p><img title="tl_files/lh_org_bilder/2011_Triathlon_WHT1.jpg" src="http://www.leberhilfe.org/tl_files/lh_org_bilder/2011_Triathlon_WHT1.jpg" alt="tl_files/lh_org_bilder/2011_Triathlon_WHT1.jpg" width="231" height="153" />&nbsp; <img title="tl_files/lh_org_bilder/2011_Triathlon_WHT2.jpg" src="http://www.leberhilfe.org/tl_files/lh_org_bilder/2011_Triathlon_WHT2.jpg" alt="tl_files/lh_org_bilder/2011_Triathlon_WHT2.jpg" width="234" height="153" /></p> <p>Neben der sportlichen Herausforderung ging es den Akteuren aber hauptsächlich um die Botschaft „Hepatitis-Check jetzt“. Auf einheitlichen Trikots wurde die Botschaft den zahlreichen Zuschauern an der Strecke vermittelt. Erfreulich war aber auch die Unterstützung durch die Presse und durch Lokalradios, die an dem Tag zahlreiche Interviews mit den Akteuren durchführten. Bedanken möchte sich die Deutsche Leberhilfe e.V. auch bei dem Veranstalter des Triathlons Sascha Wiczynski. „Gerne stellen wir uns hier in den Dienst der guten Sache und bieten den Verantwortlichen neben einem Informationstand auf dem Maspernplatz auch die Möglichkeit, im Rahmen der Moderation beim Triathlon auf das ernste Problem der Lebererkrankungen hinzuweisen!“</p> <p>Noch ein Wort in eigener Sache: Jeder kann dazu beitragen auf Lebererkrankungen aufmerksam zu machen. Wir würden uns freuen, wenn Sie dem Beispiel von Dr. Wolffram folgen würden. Fragen Sie einfach Ihre Freunde und Kollegen ob man nicht ohnehin bei Teilnahmen an sportlichen Wettbewerben im Namen der Deutschen Leberhilfe e.V. antreten kann.</p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/id-28-triathleten-fuer-die-deutsche-leberhilfe-ev.html</link><pubDate>Mon, 30 May 2011 14:07:00 +0200</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/id-28-triathleten-fuer-die-deutsche-leberhilfe-ev.html</guid></item><item><title>USA: Neue HCV-Medikamente Boceprevir und Telaprevir sind zugelassen</title><description><![CDATA[<p>Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat am 13. Mai und am 23. Mai 2011 die Proteasehemmer Boceprevir und Telaprevir für Hepatitis-C-Patienten mit dem Genotyp 1 zugelassen. Beide Medikamente können bei bisher unbehandelten ("therapienaiven") und bei vorbehandelten Patienten eingesetzt werden und werden mit Peg-Interferon und Ribavirin kombiniert. Sowohl Boceprevir als auch Telaprevir konnten die Heilungsraten bei Genotyp-1-Patienten in den Zulassungsstudien&nbsp;erheblich auf 60 bis 80% erhöhen.</p> <p>Telaprevir wurde in den Zulassungsstudien auch bei&nbsp;Null-Respondern getestet, deren Vortherapie schon nach 12 Wochen klar gescheitert war&nbsp;(weniger als 2 Logstufen Abfall der Viruslast, HCV-RNA). Insgesamt ein Drittel dieser besonders schwer therapierbaren Patienten konnten geheilt werden. Bislang lagen die Heilungschancen bei diesen Betroffenen nur im einstelligen Prozentbereich.</p> <p>Die FDA erlaubt in den USA&nbsp;auch den Einsatz von Boceprevir bei Null-Respondern, wobei sie in den <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.accessdata.fda.gov/drugsatfda_docs/label/2011/202258lbl.pdf">Arzneimittelinformationen</a>&nbsp;darauf verweist, dass diese Gruppe unter Boceprevir in der Zulassungsstudie bisher nicht untersucht wurde. Die laufende PROVIDE-Studie untersucht nun ebenfalls Null-Responder mit Boceprevir, Ergebnisse stehen noch aus.</p> <p>Sowohl Boceprevir als auch Telaprevir werden dreimal täglich als Tablette eingenommen. Beim Genotyp 1 verbessern sie die Heilungschancen der Peg-Interferon/Ribavirin-Therapie deutlich. Für die anderen Genotypen sind die zwei Medikamente nicht geprüft bzw. nicht effektiv. Beide Medikamente können mit zusätzlichen&nbsp;Nebenwirkungen einhergehen: Telaprevir kann zu Hautausschlägen und Boceprevir zu Geschmacksveränderungen führen. Sowohl Boceprevir als auch Telaprevir lösen zudem häufiger eine Blutarmut (Anämie) aus.</p> <p>In Europa rechnet man spätestens im Herbst 2011 mit einer Zulassung der beiden Substanzen. Vor wenigen Tagen äußerte sich auch die EMA bereits positiv zu Boceprevir, eine Äußerung zu Telaprevir wird bald folgen.</p> <p><strong>Quellen:</strong><br /><a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.fda.gov/NewsEvents/Newsroom/PressAnnouncements/ucm255390.htm">Pressemeldung der FDA vom 13.05.2011 zu Boceprevir</a><br /><a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.fda.gov/NewsEvents/Newsroom/PressAnnouncements/ucm256299.htm">Pressemeldung der FDA vom 23.05.2011 zu Telaprevir</a></p> <p>&nbsp;</p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/usa-neues-hcv-medikament-boceprevir-ist-zugelassen.html</link><pubDate>Mon, 23 May 2011 13:46:00 +0200</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/usa-neues-hcv-medikament-boceprevir-ist-zugelassen.html</guid></item><item><title>Neue Hepatitis-C-Medikamente: Beratergremium der FDA empfiehlt Zulassung</title><description><![CDATA[<p><strong>Silver Spring, Maryland (USA). </strong>Für Hepatitis-C-Patienten mit dem Genotyp 1 wird sich die Therapie wohl noch in diesem Jahr ändern: Zusätzlich zum Peg-Interferon und Ribavirin werden bald zwei Proteasehemmer verfügbar sein. Ein 18-köpfiges Expertengremium der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) sprach sich Ende April 2011 einstimmig dafür aus, die Proteasehemmer Boceprevir und Telaprevir gegen Hepatitis C zuzulassen. Am 13. und 23. Mai soll die FDA nun über die Zulassung der zwei Substanzen&nbsp;in den USA entscheiden.</p> <p>In der EU ist die europäische Arzneimittelbehörde EMA für die Zulassung zuständig. Es wird erwartet, dass die europäische Zulassung beider Substanzen im Herbst 2011 stattfindet. Spätestens im ersten Quartal 2012 dürften die verschreibungspflichtigen Medikamente auch in deutschen Apotheken allgemein verfügbar sein.</p> <p>Boceprevir und Telaprevir blockieren die Virusvermehrung und werden auch als direkt antivirale Substanzen (DAAs) bezeichnet.</p> <p>Beide Medikamente sind speziell gegen den HCV-Genotyp 1 gerichtet. Für alle anderen Genotypen bleibt die Therapie also auch nach der Zulassung von Boceprevir und Telaprevir vorerst unverändert. </p> <p>Da das Hepatitis-C-Virus sehr rasch mutiert, kann man diese Substanzen nicht alleine geben, da es sonst innerhalb weniger Tage bzw. Wochen zu resistenten Viren kommt. Zusammen mit Peg-Interferon und Ribavirin erhöhen die Proteasehemmer jedoch die Heilungschancen deutlich. </p> <p>Insbesondere ehemalige Relapse-Patienten mit dem Genotyp 1, die nach einer Interferon/Ribavirin-Therapie einen Rückfall erlitten haben, haben mit diesen Dreifachtherapien bessere Heilungschancen zwischen 65 bis 80% (bisher: 20–30%). Die Heilungschancen von bisher unbehandelten („therapienaiven“) Patienten sind ähnlich hoch.</p> <p>So genannte „Null-Responder“ mit dem Genotyp 1&nbsp;– also Patienten, bei denen eine Vortherapie schon zur zwölften Woche klar gescheitert war und abgebrochen wurde, – haben mit der Telaprevir-Dreifachtherapie etwa 30% Heilungschancen. Bislang waren die Heilungsaussichten einer erneuten Therapie bei diesen Betroffenen sehr gering. </p> <p>Für Boceprevir bei Null-Respondern gibt es aktuell keine Daten, da diese in den Zulassungsstudien nicht untersucht wurden.</p> <p>Nachteile der neuen Substanzen sind – neben möglichen Virusresistenzen – zusätzliche Nebenwirkungen, die zu den Begleiterscheinungen von Peg-Interferon und Ribavirin hinzukommen. Boceprevir führt häufig zu Blutarmut (Anämie) und Geschmacksveränderungen (Dysgeusie). Telaprevir kann ebenfalls die Anämie verstärken und führt bei über der Hälfte der Patienten zu Hautausschlägen („Rash“), weswegen eine Zusammenarbeit von Hepatologen mit Hautärzten wichtig ist. Unklar ist bei beiden Substanzen auch, inwieweit diese Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben können, wie z.B. Blutdrucksenkern, Antihistamika, der Pille, Benzodiazepinen, Johanniskraut und vielen anderen. Daher sind gründliche Vorgespräche und eine sorgfältige Therapiebetreuung durch erfahrene Ärzte notwendig. </p> <p>Boceprevir bzw. Telaprevir müssen dreimal täglich zu festen Zeitpunkten als Tablette eingenommen werden. Voraussichtlich werden die Proteasehemmer als drittes Medikament nicht über die ganze Therapiezeit hinzugegeben. Die Dauer der Dreifachtherapie beträgt bis zu 48 Wochen, kann aber bei einem Teil der Patienten auf 24, 28 oder 36 Wochen verkürzt werden. Wie lange die Proteasehemmer hinzugegeben werden und wann die Therapie bei wem verkürzt werden darf, hängt davon ab,<br />-&nbsp;ob Boceprevir oder Telaprevir eingesetzt wird<br />-&nbsp;welche Vorgeschichte die Patienten haben (z.B. erfolglose Vortherapie)<br />-&nbsp;wie schnell oder langsam das Virus auf die Dreifach-Therapie anspricht.</p> <p>Zahlreiche weitere, neuartige Substanzen gegen Hepatitis C sind in klinischer Forschung: Hierzu gehören u.a. weitere Proteasehemmer, Polymerasehemmer, Cyclophilin-Hemmer sowie neuartige Interferone. Einige dieser Substanzen wirken gegen mehrere Genotypen und könnten die HCV-Therapie in den nächsten fünf bis zehn Jahren erneut revolutionieren. Längerfristig besteht auch Hoffnung auf Kombinationstherapien ohne Peg-Interferon, bei denen mehrere direkt antivirale Substanzen miteinander kombiniert werden. Die Forschung steht hier jedoch noch am Anfang.</p> <p><em>Deutsche Leberhilfe e.V.</em></p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Link:</strong> <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://natap.org/2011/HCV/043011_01.htm">Bericht vom FDA-Hearing in englischer Sprache auf natap.org<br /></a>&nbsp;</p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/amerikanische-arzneimittelbehoerde-empfiehlt-zulassung-neuer-hepatitis-c-medikamente.html</link><pubDate>Wed, 04 May 2011 11:51:00 +0200</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/amerikanische-arzneimittelbehoerde-empfiehlt-zulassung-neuer-hepatitis-c-medikamente.html</guid></item><item><title>Prof. Baruch Blumberg, der Entdecker des Hepatitis-B-Virus, ist tot</title><description><![CDATA[<p><strong>Moffett Field, Calif (USA).</strong> Der Nobelpreisträger Prof. Baruch Blumberg, welcher 1967 das Hepatitis-B-Virus entdeckte, ist im Alter von 85 Jahren am 5. April verstorben. Berichten seiner Familie zufolge verstarb er mutmaßlich an einem Herzinfarkt, kurz nachdem er auf einer Konferenz einen Vortrag gehalten hatte.</p> <p>Bis zur Isolierung des Hepatitis-B-Virus durch Prof. Blumberg waren Blutkonserven jahrzehntelang ein häufiger Übertragungsweg. Doch Blumberg identifizierte nicht nur das B-Virus, sondern setzte sich auch im Kampf gegen diesen Erreger ein. Neben ersten diagnostischen Tests entwickelte&nbsp;Blumberg schon 1969&nbsp;mit seinem Mitarbeiter Dr. Irving Millman einen ersten Impfstoff gegen Hepatitis B. Impfstoffe haben seitdem unzählige Neuinfektionen mit Hepatitis B vermieden und wahrscheinlich Millionen von Menschenleben gerettet.</p> <p>Blumberg war neben zahlreichen anderen Tätigkeiten auch aktiver Unterstützer der World Hepatitis Alliance, unserem internationalen Dachverband. Zu Blumbergs Ehren beschloss die Weltgesundheitsorganisation WHO in ihrer Resolution zur Virushepatitis, dass der Welt-Hepatitis-Tag ab diesem Jahr an seinem Geburtstag, dem 28. Juli stattfinden soll.</p> <p>Einen ausführlichen Nachruf in englischer Sprache finden Sie <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.nytimes.com/2011/04/07/health/07blumberg.html?_r=2">hier in der Online-Ausgabe der New York Times.</a></p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/prof-baruch-blumberg-entdecker-des-hepatitis-b-virus-ist-tot.html</link><pubDate>Thu, 07 Apr 2011 12:10:00 +0200</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/prof-baruch-blumberg-entdecker-des-hepatitis-b-virus-ist-tot.html</guid></item><item><title>Wanderausstellung für die Mitglieder der Deutschen Leberhilfe e.V.</title><description><![CDATA[<p>Die Temperaturen werden angenehmer, so langsam möchte der Frühling einziehen. Dieses Frühlingsgefühl bringt auch uns, Ihre Deutsche Leberhilfe e.V., auf frische Ideen.</p> <p>Sind Sie kreativ veranlagt? Sie haben eventuell bereits in der Vergangenheit ein Bild gemalt und möchten dies ausstellen und wissen nicht wie man dies anstellt? Sie möchten dazu beitragen, dass die Deutsche Leberhilfe e.V. finanziell unterstützt wird?</p> <p>Sie fragen sich, wie das gehen soll? Eigentlich ganz einfach. Wir haben uns Folgendes gedacht:<br />&nbsp;<br />Thema: <strong>„Leberwelten - Licht und Schatten"</strong> (dies sollte der Inhalt des Bildes sein)</p> <p>a) Sie stellen uns ein Bild zum obigen Thema zur Verfügung.<br />Zur Vorauswahl bitte als Foto per Email (tif oder jpg) oder als Foto per Post<br />&nbsp;<br />b) Vorauswahl erfolgt durch die Deutsche Leberhilfe e.V. </p> <p>c) Die Teilnehmer werden von uns per Email informiert, auch werden die Absagen in schriftlicher Form (Email) erfolgen.<br />&nbsp;<br />c) Die nominierten Bilder werden von uns auf der Homepage der Deutschen Leberhilfe e.V. veröffentlicht<br />&nbsp;<br />d) Sie stellen uns das nominierte Bild (inkl. Rahmen, Versand an uns) zur Verfügung<br />(Bitte mit Preisangabe)<br />&nbsp;<br />e) Wir kümmern uns um verschiedene Ausstellungsorte für die Wanderausstellung<br />(Ihr Bild wird für einige Wochen öffentlich ausgestellt)<br />&nbsp;<br />f) Eventueller Verkauf des Bildes<br />(Bei Nichtverkauf würde das Bild an Sie nach Abschluss der Wanderausstellung zurückgesandt)<br />&nbsp;<br />Da diese Aktion im Rahmen der Deutschen Leberhilfe e.V. durchgeführt wird, geht der Erlös der Bilder dann als Spende an die Deutsche Leberhilfe e.V.<br />&nbsp;<br />Was halten Sie davon? Hätten vielleicht auch Sie Interesse?<br />&nbsp;<br />Sofern Sie in der Nähe sind, können Sie selbstverständlich der offiziellen Vernissage beiwohnen. Die Termine der verschiedenen Standorte werden auch auf unserer Homepage veröffentlicht.<br />&nbsp;<br />Wir freuen uns schon heute auf Ihre rege Teilnahme und natürlich auf den Erfolg dieser Aktion.<br />&nbsp;</p> <p>Abgabedatum: spätestens 30.04.2011</p> <p>Anmeldung zur Teilnahme: Email an <a href="mailto:mpounds@leberhilfe.org">mpounds@leberhilfe.org</a></p> <p>oder an folgende Postanschrift:</p> <p>Deutsche Leberhilfe e.V.<br />zu Hd. Frau Marion Pounds<br />Krieler Str. 100<br />50935 Köln</p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/wanderausstellung-fuer-die-mitglieder-der-deutschen-leberhilfe-ev.html</link><pubDate>Wed, 02 Mar 2011 16:51:00 +0100</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/wanderausstellung-fuer-die-mitglieder-der-deutschen-leberhilfe-ev.html</guid></item><item><title>Die Welt-Hepatitis-Allianz auf Facebook</title><description><![CDATA[<p>Die World Hepatitis Alliance (WHA) überarbeitet derzeit ihren Internetauftritt in verschiedenen sozialen Netzwerken. Künftig sollen Interessierte und die Öffentlichkeit dadurch noch schneller und interaktiver über Virushepatitis sowie die Aufklärungskampagnen der WHA informiert werden.</p> <p>Als Teil dieses Projektes hat die WHA unter dem Namen „World Hepatitis Alliance“ eine neue Facebook-Seite in englischer Sprache eingerichtet. Mit dem „Gefällt mir“-Button erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare und Beiträge zu allen Informationen zu schreiben, welche die WHA dort veröffentlicht. Zu den Themen gehören „Best Practice“-Beispiele, Aufklärungskampagnen, Neuigkeiten zu Impfung und Therapie und vieles mehr.</p> <p>Die World Hepatitis Alliance möchte damit die weltweite Gemeinschaft der Leberkranken noch stärker miteinander vernetzen als bisher, Informationen über Hepatitis herausgeben und einen regelmäßigen Informationskanal schaffen. </p> <p><a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.facebook.com/home.php#!/pages/World-Hepatitis-Alliance/167498043275504">Sie finden die Facebook-Seite der WHA hier.</a></p> <p>Um die Seite aufrufen zu können, ist eine Anmeldung bei Facebook erforderlich.</p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/die-welt-hepatitis-allianz-auf-facebook.html</link><pubDate>Wed, 15 Dec 2010 16:13:00 +0100</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/die-welt-hepatitis-allianz-auf-facebook.html</guid></item><item><title>Kampf gegen Hepatitis B wird künftig vom Bund gefördert</title><description><![CDATA[<p><strong>Hannover/Köln. </strong>In einer Abstimmung über den Haushalt des Gesundheitsministeriums beschloss der Deutsche Bundestag am 23. November 2010, 13 Millionen Euro für die Bekämpfung sexuell übertragbarer Krankheiten zur Verfügung zu stellen. Mit diesen Mitteln wird die erfolgreiche Arbeit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Bereich HIV/AIDS auf alle sexuell übertragbaren Erkrankungen ausgeweitet. Damit kann zukünftig auch die Aufklärung über Hepatitis B deutlich gefördert werden.</p> <p>Im Juni 2010 hatten die Abgeordneten Christine Aschenberg-Dugnus MdB und Karin Maag MdB zu einem Expertengespräch in den Bundestag eingeladen, an dem Vertreter der Deutschen Leberstiftung, der Deutschen Leberhilfe e.V., des Robert-Koch-Institutes und der BZgA teilnahmen. Auf diesem Treffen wurde die Notwendigkeit besprochen, dass Hepatitis B künftig als ernstzunehmende, sexuell übertragbare Infektionserkrankung anerkannt wird.</p> <p>Nach Schätzungen des Robert-Koch-Institutes sind 500.000 Menschen in Deutschland chronisch mit dem Hepatitis-B-Virus infiziert – sieben Mal mehr als die 70.000 Menschen, welche von HIV oder AIDS betroffen sind. Das Hepatitis-B-Virus ist 100mal ansteckender als HIV und kann über Körperflüssigkeiten beim Geschlechtsverkehr leicht übertragen werden. </p> <p>Hepatitis B kann im akuten Stadium von selbst ausheilen, aber auch chronisch werden. Die chronische Hepatitis B verläuft schleichend und zeigt oft über Jahre keine eindeutigen Symptome. Dies führt dazu, dass viele chronische HBV-Infektionen nicht rechzeitig diagnostiziert werden. Daher ahnen viele Betroffene nichts von ihrer Infektion. Eine chronische Hepatitis B kann nach Jahren zu lebensbedrohlichen Spätfolgen wie Zirrhose und Leberkrebs führen. Durch eine frühzeitige Diagnose und die entsprechende Behandlung lassen sich diese Spätfolgen vermeiden.<br />&nbsp;<br />Die Diagnose sowie eine flächendeckende Aufklärung können außerdem zahlreiche Neuinfektionen verhindern. Wer weiß, dass er infiziert ist, kann andere vor einer Ansteckung schützen. Außerdem gibt es eine sichere und effektive Impfung, die seit 1995 für alle Kinder und Jugendlichen empfohlen wird. Dennoch sind nicht alle Kinder und Jugendliche geimpft, und auch bei den Erwachsenen sind die Impfraten nicht befriedigend. Hier ist weitere Überzeugungsarbeit notwendig.</p> <p>„Mit der Entscheidung des Deutschen Bundestages wurde nun eine gute Grundlage für die Aufklärungsarbeit zur Hepatitis B geschaffen. Dafür sind wir sehr dankbar.“ betonen die Deutsche Leberhilfe e.V. und die Deutsche Leberstiftung.</p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/kampf-gegen-hepatitis-b-wird-kuenftig-vom-bund-gefoerdert.html</link><pubDate>Tue, 23 Nov 2010 16:49:00 +0100</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/kampf-gegen-hepatitis-b-wird-kuenftig-vom-bund-gefoerdert.html</guid></item><item><title>„B-Achtung“: Projekt für Patienten mit chronischer Hepatitis B gestartet!</title><description><![CDATA[<p>Unser Projekt „B-Achtung“ wendet sich an Betroffene mit chronischer Hepatitis B und wurde im September 2010 gestartet. Wenn Sie von chronischer Hepatitis B betroffen sind, würden wir uns sehr freuen, wenn auch Sie daran teilnehmen!</p> <h2>Hintergrund</h2> <p>Chronische Hepatitis B kann heute mit Medikamenten wirksam unterdrückt werden. Neben der Therapie mit Peg-Interferon stehen verschiedene Tabletten zur Verfügung, sogenannte Nukleosid- oder Nukleotidanaloga (kurz „Nucs“). Wenn therapiert wird, dann häufig mit Tabletten. Diese führen zu deutlich weniger Nebenwirkungen als Peg-Interferon, müssen aber langfristig genommen werden – vielleicht sogar lebenslang. </p> <p>Jeden Tag an seine Tablette zu denken, fällt jedoch vielen Patienten schwer. Die Gründe dafür können vielfältig sein: Zum einen ist die Leber schmerzunempfindlich und man spürt keinen Unterschied, ob man die Tablette nimmt oder nicht.</p> <p>Während einige Betroffene im Alltag viel abgelenkt sind, fühlen sich andere nicht ausreichend über die Erkrankung informiert. Andere sind nach langer Therapiezeit der Tabletten überdrüssig. So verständlich diese Probleme sind, so wichtig ist die Therapietreue für Sie als Betroffene. Denn nur die regelmäßige Einnahme Ihrer Medikamente verhindert, dass die Viren resistent und damit unempfindlich gegen das Medikament werden. Resistente Viren können sich wieder vermehren und zu einem gefährlichen Aufflammen der Entzündung (Flare) führen. Zudem gibt es zunehmend Sorge, dass manche resistenten Hepatitis-B-Viren in der Lage sein könnten, auch geimpfte Gesunde zu infizieren.</p> <h2>Projekt „B-Achtung“</h2> <p>Therapietreue ist also bei chronischer Hepatitis B unverzichtbar. Doch wie lässt sich dies im Alltag umsetzen? Wie können Betroffene so gut wie möglich in ihrem Therapiealltag unterstützt werden? Hieraus entstand die Idee für das Projekt „B-Achtung“, welches sich speziell an Hepatitis-B-Patienten richtet. Das Projekt wurde von der Deutschen Leberhilfe e.V. angeregt und gemeinsam mit engagierten Fachärzten erstellt.</p> <p>Das Projekt ist auf mehrere Jahre angelegt und wird von der Firma Gilead Sciences GmbH unterstützt.</p> <p>Weltweit ist dies das erste Projekt im Bereich Hepatitis B, welches speziell auf die unterschiedlichen Bedürfnisse von Patienten eingeht.</p> <p>Wir verfolgen mit dem Projekt mehrere Ziele:</p> <p>a) Das Hauptziel ist, die Therapietreue (Adhärenz) bei Patienten zu verbessern, die sich bereits in Behandlung befinden oder bei denen eine Therapie geplant ist.</p> <p>b) Für Sie als Betroffene soll transparenter werden, wann und wofür Sie die Therapie brauchen.</p> <p>c) Der Dialog zwischen Patienten und Ärzten soll hierdurch zusätzlich verbessert werden.</p> <p>Wenn Sie von chronischer Hepatitis B betroffen sind, möchten wir Sie ganz herzlich einladen, an unserem Projekt teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos.</p> <p>Die Projektteilnehmer bekommen zur Begrüßung ein Startpaket (Starter-Kit) mit einem Terminplaner, einem Therapiepass sowie Broschüren zur Hepatitis B und den Umgang damit im Alltag. Dem Starter-Kit liegt eine Bestellkarte für weitere Materialien bei, welche für Projektteilnehmer kostenlos sind.</p> <p><img title="tl_files/b_achtung_bilder/Starterkit_gesamt2010.jpg" src="http://www.leberhilfe.org/tl_files/b_achtung_bilder/Starterkit_gesamt2010.jpg" alt="tl_files/b_achtung_bilder/Starterkit_gesamt2010.jpg" width="488" height="344" /></p> <p><em>Starkter-Kit im Projekt "B-Achtung"</em></p> <p><br />Zusätzlich erhalten die Teilnehmer regelmäßig einen Newsletter mit praktischen Informationen rund um die Hepatitis B. Für die Projektteilnehmer steht ein spezielles Service-Telefon zur Verfügung. Zudem bekommen Sie Ihren eigenen Zugang zu den Inhalten der Webseite <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.b-achtung.info">http://www.b-achtung.info</a>.</p> <p>Geplant sind weiterhin spezielle Hepatitis-B-Patientenveranstaltungen.</p> <p>Wenn Sie als Patient sich bei dem Projekt anmelden möchten, können Sie dies entweder online unter <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.b-achtung.info">http://www.b-achtung.info</a> oder telefonisch bei der Deutschen Leberhilfe e.V.: Tel.: 02 21/28 29 980</p> <p>Selbstverständlich unterliegen Ihre Kontaktdaten dem Datenschutz und werden nicht weitergegeben.</p> <p>Auch Ärzte, welche Hepatitis-B-Patienten in ihrer Praxis betreuen und das Projekt „B-Achtung“ mittragen wollen, sind herzlich willkommen. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf!</p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/b-achtung-projekt-fuer-patienten-mit-chronischer-hepatitis-b-gestartet.html</link><pubDate>Wed, 22 Sep 2010 16:55:00 +0200</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/b-achtung-projekt-fuer-patienten-mit-chronischer-hepatitis-b-gestartet.html</guid></item><item><title>Bundeskabinett beschließt Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform</title><description><![CDATA[<p>Das Bundeskabinett hat am 22. September 2010 den Entwurf des so genannten GKV-Finanzierungsgesetzes beschlossen. Das "Gesetz zur nachhaltigen und sozial ausgewogenen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung" tritt voraussichtlich am 1. Januar 2011 in Kraft. Der Entwurf enthält Regelungen, um Ausgaben zu begrenzen, Finanzierungsgrundlagen zu stärken sowie in der gesetzlichen Krankenversicherung einen&nbsp;Sozialausgleich einzuführen.</p> <p>Für Patienten entscheidend ist vor allem, dass die Beiträge für gesetzlich Krankenversicherte dadurch ab 2011&nbsp;weiter steigen. Die Opposition, Gewerkschaften und Verbraucherschützer <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/ondemand100_id-video735156.html">äußerten sich daher&nbsp;kritisch </a>zu den geplanten Änderungen.</p> <p>Antworten auf häufige Fragen zur Gesundheitsreform finden Sie auf der <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.tagesschau.de/inland/faqgesundheitsreform100.html">Webseite des ARD.</a></p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/bundeskabinett-beschliesst-finanzreform.html</link><pubDate>Wed, 22 Sep 2010 14:09:00 +0200</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/bundeskabinett-beschliesst-finanzreform.html</guid></item><item><title>1954: Fußball-Weltmeister mit Hepatitis</title><description><![CDATA[<p><em>Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass einige der Fußballer, die 1954 so überraschend Fußballweltmeister wurden, die „Helden von Bern“, vermutlich an Hepatitis C litten.</em></p> <p>Ein am 11.6.2010 erschienener Beitrag im Deutschen Ärzteblatt beschäftigt sich mit der Frage, ob mehrere Spieler der Mannschaft, die 1954 in Bern Weltmeister wurde, sich mit dem Hepatitis C-Virus angesteckt haben. Bekannt ist, dass einige der Spieler im Herbst 1954 an Gelbsucht erkrankten. Die Gelbsucht ist eines der wenigen eindeutigen Symptome für eine Leberentzündung, die u. a. als Folge einer Infektion mit einem Hepatitis-Virus auftreten kann. Untersuchungen zeigten dann auch, dass nahezu die gesamte Nationalelf 1954 an Leberschädigungen litt. In verschiedenen Memoiren der Spieler beschriebene Krankheiten und Symptome weisen ebenfalls eindeutig auf Lebererkrankungen hin.</p> <p>Priv. Doz. Dr. Christian Hoffmann vom Infektiologischen Centrum Hamburg und einige Kollegen haben sich nun intensiver mit dem Thema beschäftigt und dabei viele Hinweise gefunden, dass es sich bei der Erkrankung wohl um eine Hepatitis C-Virusinfektion handelt.</p> <p>Als möglicher Infektionsweg wird in dem Artikel die Gabe von Vitamin-C-Spritzen beschrieben, die offenbar unter nicht hygienischen Bedingungen stattfanden. Eine Ansteckung auf diese Weise ist möglich und wahrscheinlich.</p> <p>Die Hepatitis und die daraus resultierende Folgen wie Leberzirrhose war vermutlich in mehreren Fällen verantwortlich für die ungewöhnlich häufigen frühen Todesfällen der Fußballspieler.</p> <p>„Es wäre wichtig, bei den noch lebenden Spielern festzustellen, ob sie an Hepatitis B oder C leiden. Schließlich können wir diese Erkrankungen heute schon recht gut behandeln.“ betont Prof. Dr. Heiner Wedemeyer, einer der Autoren des Beitrags. „Letztlich ist eine Untersuchung auf Leberwerte für jeden Menschen sinnvoll. Eine Leberentzündung kann über Jahrzehnte unbemerkt blieben. Das kann Leberzirrhose und Leberzellkrebs zur Folge haben. </p> <p>Deshalb fordert die Deutsche Leberstiftung dazu auf, Leberwerte, vor allem den GPT-Wert zu testen und erhöhte Leberwerte ernst zu nehmen. „Hätte man damals schon diese Möglichkeit genutzt, würde einige der „Helden von Bern“ vielleicht noch leben!“ vermutet Prof. Wedemeyer, der sich für die Deutsche Leberstiftung engagiert.</p> <p>Der Beitrag „Die Virushepatitis der ‚Helden von Bern’“ von Christian Hoffmann, Heiner Wedemeyer, Tim Niehues erscheint im Deutschen Ärzteblatt, Heft 23.</p> <p>&nbsp;</p> <p><strong>Kontakt:</strong></p> <p>Deutsche Leberstiftung<br />Bianka Wiebner<br />Carl-Neuberg-Straße 1<br />30625 Hannover<br />Tel 0511 – 532 6815<br />Fax 0511 – 532 6820<br /><a href="mailto:presse@deutsche-leberstiftung.de">presse@deutsche-leberstiftung.de</a><br /><a href="http://www.deutsche-leberstiftung.de">www.deutsche-leberstiftung.de</a><br />&nbsp;</p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/Fußball-Weltmeister_mit_Hepatitis.html</link><pubDate>Wed, 02 Jun 2010 18:12:00 +0200</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/Fußball-Weltmeister_mit_Hepatitis.html</guid></item><item><title>Der Welt-Hepatitis-Tag ist WHO-Gesundheitstag</title><description><![CDATA[<p><strong>Köln, 26. Mai 2010</strong> – Die Weltgesundheitsversammlung, das höchste Entscheidungsorgan der Weltgesundheitsorganisation WHO, hat auf der 63. Jahresversammlung beschlossen, Hepatitis B und C als dringlich zu bekämpfende Infektionskrankheiten anzuerkennen. Außerdem wurde der „Welt-Hepatitis-Tag“ offiziell zum WHO-Gesundheitstag erklärt, der ab 2011 am 28. Juli stattfinden wird. Damit gibt es neun WHO-Weltgesundheitstage, welche die Aufklärung zu globalen Gesundheitsproblemen wie HIV/AIDS, Kinderlähmung, Malaria und nun auch Hepatitis B und C unterstützen. „Dies ein bedeutsamer Tag, der das Engagement von vielen hundert Patientengruppen rund um den Globus würdigt“, erklärte Charles Gore, Präsident der Patientenorganisation „World Hepatitis Alliance“. „Wir freuen uns darauf, mit der WHO und den jeweiligen Länderregierungen zusammenzuarbeiten, um neue Hepatitis-Infektionen zu verhindern und die über 500 Millionen Betroffenen zu unterstützen.“</p> <p>Die Resolution zur Bekämpfung der Virushepatitis bietet einen soliden Rahmen für einen internationalen Aktionsplan, um Aufklärung, Prävention, Diagnose und Behandlung von Hepatitis B und C zu verbessern.</p> <p>Michael Houghton, Mitentdecker des Hepatitis-C-Virus, bezeichnet die WHO-Entscheidung als Meilenstein mit dem Potential, Millionen von Menschenleben zu retten. Dem kann Achim Kautz, Geschäftsführer der Deutschen Leberhilfe e.V. und Vorstandsmitglied der World Hepatitis Alliance nur zustimmen: „Die Entscheidung der WHO, sich der globalen Hepatitis-Problematik anzunehmen, ist ein deutliches Zeichen, auf das Betroffene, Patientengruppen und Leberspezialisten weltweit seit langem gewartet haben.“</p> <p>Hepatitis B und C zählen zu den häufigsten Viruserkrankungen: Jeder zwölfte Erdenbürger ist betroffen. In Deutschland leiden bis zu eine Million an einer dieser Infektionen. Unbehandelt können beide Erkrankungen zu gefährlichen Spätfolgen wie Zirrhose und Leberkrebs führen. Weltweit sterben jährlich eine Million Menschen an den Folgen einer chronischen Hepatitis B oder C.<br />Weite Informationen unter: <a href="http://www.welthepatitistag.info">www.welthepatitistag.info</a>, <a href="http://www.who.int">www.who.int</a></p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/der-welt-hepatitis-tag-ist-who-gesundheitstag.html</link><pubDate>Thu, 27 May 2010 12:45:00 +0200</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/der-welt-hepatitis-tag-ist-who-gesundheitstag.html</guid></item><item><title>Die World Hepatitis Alliance begrüßt die Annahme der WHO-Resolution</title><description><![CDATA[<p><strong>Genf, 21. Mai 2010.</strong> Die World Hepatitis Alliance lobte die Entscheidung der WHO, welche heute auf der 63. Jahresversammlung in Genf eine Resolution zur Virushepatitis verabschiedete.</p> <p>"Heute ist ein bedeutsamer Tag für die globale Hepatitis-Community", erklärte Charles Gore, der Präsident der World Hepatitis Alliance. "Diese Resolution ist das Ergebnis der unermüdlichen Aufklärungs- und Lobbyarbeit von Patientengruppen rund um den Globus. Die World Hepatitis Alliance freut sich&nbsp;auf die Zusammenarbeit&nbsp;mit den Länderregierungen und der WHO, um dringende Aufgaben anzugehen wie das Vermeiden von Neuinfektionen und die notwendige Unterstützung für die 500 Millionen Menschen, die mit dieser Krankheit leben."</p> <p>Die Resolution erkennt erstmals die globalen Auswirkungen von Hepatitis B und C an&nbsp;- zwei Erkrankungen, welchen jährlich eine Million Menschen zum Opfer fallen und welche bislang noch nicht die weltweite Aufmerksamkeit erreicht haben, die ihnen eigentlich zusteht. Die Weltgesundheitsversammlung hat einen soliden Rahmen geschaffen, um die Prävention, Diagnose, die Behandlung und Aufklärung in puncto Hepatitis&nbsp; zu verbessern. Die Resolution hebt hervor, dass weltweit koordiniertes Handeln notwendig ist, um die&nbsp;Virushepatitis zu bekämpfen.&nbsp;Dank der Entscheidung der WHO werden hierfür nun auch Mittel frei. Zudem wird&nbsp;mit der Resolution der Welt-Hepatitis-Tag als offizieller Gesundheitstag anerkannt, um national und&nbsp;international über diese Erkrankungen aufzuklären.&nbsp;&nbsp;</p> <p>Die Pressemeldung der World Hepatitis Alliance in englischer Sprache können Sie <a onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.leberhilfe.org/tl_files/lh_org_download/WHAD_Download/2010-05-21World_Health_Assembly_Statement_WHA.pdf">hier herunterladen.</a></p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/die-world-hepatitis-alliance-begruesst-die-annahme-der-who-resolution.html</link><pubDate>Fri, 21 May 2010 15:04:00 +0200</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/die-world-hepatitis-alliance-begruesst-die-annahme-der-who-resolution.html</guid></item><item><title>WHO-Resolution zu Viraler Hepatitis wurde beschlossen!</title><description><![CDATA[<p><strong>Genf, 21. Mai 2010, 10:33 Uhr:</strong> Wir erfuhren soeben aus Genf, dass die WHO-Jahreshauptversammlung die lang erwartete Resolution zu Hepatitis B und C beschlossen hat. Diese Entscheidung ist&nbsp;ein Meilenstein im weltweiten Kampf gegen Hepatitis B und C, welcher künftig von der WHO global koordiniert und geleitet werden könnte. Den Erkrankungen wird mit der Resolution ein ebenso hoher Stellenwert eingeräumt wie HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria.</p> <p><a href="http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/die-world-hepatitis-alliance-begruesst-die-annahme-der-who-resolution.html">Die World Hepatitis Alliance begrüßte die Entscheidung der WHO und sprach von einem "bedeutsamen Tag für die globale Hepatitis-Community."</a></p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/eil-meldung-who-resolution-zu-viraler-hepatitis-wurde-beschlossen-99.html</link><pubDate>Fri, 21 May 2010 10:52:00 +0200</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/eil-meldung-who-resolution-zu-viraler-hepatitis-wurde-beschlossen-99.html</guid></item><item><title>Computerspiel &quot;Rette das Lebermännchen&quot;</title><description><![CDATA[<p>Im Jahr 2009 veröffentlichte unser Partnerverein British Liver Trust das Computerspiel <strong>Liver Let Live</strong> (ein Wortspiel&nbsp;mit Live and let live, Leben und leben lassen). Das Spiel gefiel uns so gut, dass wir dieses mit freundlicher Genehmigung des British Liver Trust nun auf Deutsch übersetzt haben. Unter dem Titel "Rette das Lebermännchen" ist es nun auch hier verfügbar.</p> <p>In diesem Jump &amp; Run-Spiel müssen Sie das Lebermännchen vor Gefahren schützen, können aber für gesundes Verhalten Punkte sammeln. Gleichzeitig erfahren Sie einiges darüber, was Ihrer Leber nützt und was ihr schadet.</p> <p>Sie können die Level einzeln als Training anspielen. Wenn Sie Herausforderungen mögen, versuchen Sie einmal, alle Level in Folge durchzuspielen und den fünften Level zu erreichen!</p> <p><strong><a style="color: #cb2c16;" title="German Liver Game" onclick="window.open(this.href); return false;" href="http://www.leberhilfe.org/tl_files/lh_org_download/Allgemeines/liver_game_2010_04/liverGameGerman.html">Hier geht es zum Spiel</a></strong></p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/computerspiel-rette-das-lebermaennchen.html</link><pubDate>Tue, 13 Apr 2010 16:29:00 +0200</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/computerspiel-rette-das-lebermaennchen.html</guid><enclosure url="http://www.hep-b.info/tl_files/lh_org_bilder/Titel_Lebermaennchen.jpg" length="81360" type="image/jpeg" /></item><item><title>Bundesverdienstkreuz für Prof. Claus Niederau</title><description><![CDATA[<p>Prof. Dr. med. Claus Niederau erhielt am 3. Februar 2010 für sein ehrenamtliches Engagement den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) im Rathaus der Stadt Oberhausen. Der Chefarzt der Katholischen Kliniken Oberhausen unterstützt seit über zwölf Jahren die Deutsche Leberhilfe e.V. als Vorstandsvorsitzender und wissenschaftlicher Beirat. Seit langem setzt sich Niederau aktiv dafür ein, die Stigmatisierung von Leberkrankheiten zu bekämpfen. Darüber hinaus engagiert er sich als Berater anderer Patientenvereine und ist ehrenamtlicher Vorsitzender des Ambulanten Hospizes in Oberhausen. Außerdem ist er Mitglied im Vorstand der Deutschen Leberstiftung.</p> <p>Millionen von Bundesbürgern sind leberkrank, ohne es zu ahnen. Die meisten Lebererkrankungen sind im Frühstadium gut behandelbar; da eindeutige Symptome häufig ausbleiben, werden viele Erkrankungen jedoch erst entdeckt, wenn Patienten bereits an gefährlichen Spätfolgen wie Zirrhose und Leberkrebs leiden. So haben sich die Leberkrebsraten in Deutschland in den letzten zwei Jahrzehnten verdoppelt, der Trend ist weiter steigend. Daher fordert Niederau die amtierende Bundesregierung auf, eine nationale Strategie zur besseren Früherkennung von Lebererkrankungen zu entwickeln.</p> <p>„Lebererkrankungen können jeden treffen, unabhängig von Herkunft und Lebensstil“, erklärt Prof. Rita Süßmuth, Bundestagspräsidentin a. D. und Schirmherrin der Deutschen Leberhilfe e.V. „Prof. Niederau ist ein Vorbild für alle Mitbürger, da er sich weit über seine Arzttätigkeit hinaus ehrenamtlich für chronisch Kranke und Hilfsbedürftige einsetzt. Daher freut es mich sehr, dass sein Engagement nun in dieser Form gewürdigt wird.“</p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/bundesverdienstkreuz-fuer-prof-claus-niederau.html</link><pubDate>Thu, 04 Feb 2010 09:16:00 +0100</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/bundesverdienstkreuz-fuer-prof-claus-niederau.html</guid><enclosure url="http://www.hep-b.info/tl_files/lh_org_bilder/NIEDERAU2.jpg" length="75235" type="image/jpeg" /></item><item><title>Hepatitis B und C: Der Weg an die Öffentlichkeit</title><description><![CDATA[<p>Die Öffentlichkeit ist oft schlecht über Hepatitis B und C informiert. Um diesen Erkrankungen ein Gesicht zu geben, benötigen wir die Hilfe von aktiven und mutigen Betroffenen. Würden Sie Ihre Geschichte öffentlich erzählen und auch für Pressegespräche und Fotos zur Verfügung stehen? Wenn Sie Interesse haben, lesen Sie bitte <a title="Case Studies" onclick="function onclick() { function onclick() { function anonymous() { function anonymous() { function anonymous() { function anonymous() { function onclick() { function onclick() { function onclick() { function onclick() { function onclick() { function onclick() { function onclick() { function onclick() { window.open(this.href); return false; } } } } } } } } } } } } } }" href="http://www.leberhilfe.org/tl_files/lh_org_download/Allgemeines/Hepatitis B Photo.pdf"><span style="color: #000000;">hier</span></a><span style="color: #000000;"> </span>weiter.</p>]]></description><link>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/hepatitis-b-und-c-der-weg-an-die-oeffentlichkeit.html</link><pubDate>Fri, 15 Jan 2010 14:11:00 +0100</pubDate><guid>http://www.leberhilfe.org/http://www.leberhilfe.org/allgemeines-ausgabe/items/hepatitis-b-und-c-der-weg-an-die-oeffentlichkeit.html</guid></item></channel></rss>
